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FC Niederstetten - FC Wil 1900

25.4.2016: Niederstetten, 30 Zuschauer

Das zweite Spiel der „englischen“ Woche führte den FC Wil 1900 aufs Land zum FC Niederstetten. Nach dem Last Minute Sieg gegen Bazenheid könnte man sich mit einem weiteren Erfolg vorzeitig aus dem Abstiegskampf verabschieden. Umkleidekabinen sowie eine Flutlichtanlage sucht man in Niederstetten vergebens. Deshalb auch die frühe Anspielzeit von 19.00 abends unter der Woche, was für einige Spieler gar nicht mit deren Arbeitszeiten vereinbar sein konnte.

Das Spiel begann wie erwartet, der FC Niederstetten versuchte mit langen, hohen Bällen deren Stürmer zu lancieren. Die Wiler waren aber gut auf diese Taktik eingestellt und brachten die Aufbauspieler mit cleverem Pressing schon früh unter Druck. Aus dieser aggressiven Spielweise resultierten auch schon früh Fehler der Gastgeber, welche die Stürmer des FC Wil 1900 leider versäumten auszunutzen. Gefährlich wurde der FC Niederstetten nur durch Standards oder unter gütiger Mithilfe des Schiedsrichters, welcher klare Fouls einfach mal durchgehen liess. Nach etwas mehr als einer halben Stunde konnte Widmer, nach einer herrlichen Einzelaktion, nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Haziraj fasste sich mit seinem „schwächeren“ linken Fuss ein Herz und drosch den Ball mittels Ablenker der Mauer in die Maschen. Bis zu dieser Zeit resultierte auf beiden Seiten ein Pfostentreffer als beste Chancen. Insgesamt hatten die Wiler jedoch mehr vom Spiel und hätten eigentlich schon höher führen müssen. Widmer war kurz vor der Pause nur ein paar cm zu klein um alleinstehend im Fünfer die herrliche Hereingabe von M.Näf zu verwerten, der Ball ging knapp über die Latte. Trotzdem ging der FC Wil 1900 für einmal mit einer Führung in die Pause.

In der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit, hatten die Wiler alles im Griff. Niederstetten versuchte mehr für die Offensive zu machen, was dem FC Wil 1900 mehr Räume für deren Angriffsspiel bot. Obwohl man sagen muss, dass auf diesem Platz eigentlich nie viel Raum frei war, da das Feld extrem schmal war. Doch weiterhin brachte man den Ball einfach nicht im Tor der Gastgeber unter. Nach 65’ Min und einem blöden Ballverluste im Zentrum, lancierten die Gastgeber einen starken Angriff über Seite an dessem Ende das 1:1 zustande kam. Vukovic konnte die Direktabnahme noch an die Latte lenken, doch der aufmerksame Stürmer stand bereit um den Ball über die Linie zu drücken. Die Mannschaft des FC Wil 1900 war nun sichtlich verunsichert. Man beging wieder mehr Fouls was Niederstetten natürlich in die Karten spielte. Das 2:1 resultierte genau aus einem dieser Standards. Die Hereingabe senkte sich über Freund und Feind sowie leider auch Torhüter Vukovic hinweg ins Tor. Dieser Rückschlag nagte arg an der Moral der Wiler, hatten sie vorher doch alles bestens unter Kontrolle. Innerhalb von fünf Minuten gab man das Spiel aus der Hand. Danach war man nicht mehr fähig den Spielstand auszugleichen, obwohl man nochmals Chancen zu erspielen vermochte. Die Wiler Stürmer trafen an diesem Abend einfach das Tor nicht.

Das zweite von drei Spielen innert 7 Tagen ging leider unglücklich verloren. Der Leistungsabfall ab der 60’ Min wurde hart bestraft. Nichts desto trotz kann man eigentlich sagen, dass die Mannschaft nicht mehr Gefahr läuft abzusteigen. Das Polster aus der Hinrunde wird reichen um die Klasse zu halten. In der Partie am Samstag dem 28.5.2016 gegen den FC Henau hat der FC Wil 1900 nun die Chance im Auftsiegsrennen einfluss zu nehmen. Gewinnt Henau deren letze drei Spiele stehen sie als Aufsteiger fest...

 

FC Niederstetten 1 – FC Wil 1900  2:1 (0:1)

Tore: 39’ 0:1 Haziraj, 66’ 1:1 FC Niederstetten, 71’ 2:1 FC Niederstetten

Bemerkungen: gelbe Karte: 54’ Caccialupi, 86’ Widmer

Team FC Wil 1900: Vukovic, Meissner, Haziraj, Grossmann, Dillinger, Rütsche, Zornic, Truong, Oswald, Bischofberger, M.Näf, A.Klingler, R.Klingler, Caccialupi, Widmer, Curatolo, Bamert

Aufstellung: Vukovic, Zornic (60’ Bamert), Haziraj (60’ Grossman), Dillinger, Rütsche, Truong, Curatolo (45’ Oswald), M.Näf, R.Klingler (75’ Bischofberger), Caccialupi, Widmer

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