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Eine klare und eine unnötige Niederlage

Zu Hause gegen den FC Bütschwil-Neckertal setzte es für die zweite Frauenmannschaft des FC Wil trotz neuer Trikots eine klare 1:4-Niederlage ab. Nach einem unnötigen 0:2-Rückstand zur Pause, gelang den Wilerinnen in der 50. Minute durch einen Freistoss von Vanessa Eisenring zwar der Anschlusstreffer, doch nur fünf Minuten später war es erneut Bütschwil, dass den alten Abstand wieder herstellte. Die Gäste waren das bessere Team auf dem Feld, Wil vermochte nicht mehr zu reagieren und kam nur zu wenig Chancen. Das Spiel entschieden die Bütschwilerinnen dann in der 88. Minute endgültig für sich, mit dem 4:1 per Elfmeter.

Nur wenige Tage danach reisten die Wiler Frauen nach Berg. Wiedergutmachung war angesagt. Und die Partie begann gut. Bereits in der 10. Minute erzielte Noemi Eisenring nach einem herrlichen Angriff die 0:1-Führung. Diese hielt allerdings nur bis zur 19. Minute, als eine Angreiferin des FC Berg aus abseitsverdächtiger Position ausglich. Wil war das bessere Team in dieser ersten Halbzeit. Die Frauen erspielten sich mehr Chancen und hatten auch mehr Spielanteile. Trotzdem war es Berg, dass in der 35. Minute mit 2:1 in Führung ging. Nach einem missglückten Befreiungsschlag der Torhüterin Michelle Gimmi direkt in die Füsse der Bergemer Spielmacherin, zog diese fast alleine aufs Tor und verwertete eiskalt.

Leistungsabfall

Noch vor der Pause wurde die Verletztenliste der Wilerinnen verlängert. Neben Noemi Eisenring, die immer noch mit einem Schleudertrauma aus dem ersten Spiel gegen Münchwilen zu kämpfen hatte, musste auch ihre Schwester Vanessa nach einem nicht geahndeten Foul im Strafraum des Gastgebers mit Schmerzen vom Platz. Mit der Teamleistung war Trainer Anderegg zur Pause zufrieden und die Mannschaft zuversichtlich, in der zweiten Hälfte die Partie noch zu drehen.

Aus den guten Vorsätzen wurde allerdings nichts. Das Team zeigte eine sehr schwache zweite Halbzeit und kam nur zu wenig Torchancen, keine davon war zwingend. Zudem häuften sich die Eigenfehler. In der 65. Minute erhöhte Berg dann als logische Folge auf 3:1 – per Elfmeter. Dies war bereits der vierte Strafstoss im fünften Spiel gegen die Wilerinnen. Drei kamen durch Handspiele zustande, einer durch ein Foul. Die Wiler Frauen vermochten in der Folge nicht mehr zu reagieren und verhalfen dem FC Berg damit zu seinen ersten drei Punkten der Saison.

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