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Drei Spiele, neun Punkte

 

Drei Spiele, neun Punkte
Die zweite Frauenmannschaft des FC Wil 1900 startete gut in die neue Saison. Bereits ein Testspiel gegen den FC Ellikon/Marthalen konnte kurz vor Saisonstart positiv gestaltet werden (1:0). Und mit diesem Elan gingen die Frauen auch in die Meisterschaft.
Als erstes stand das Derby auswärts gegen den FC Münchwilen an. Ein hartes, teils vom Heimteam unfair geführtes Spiel, konnten die Wilerinnen durch Tore von Noemi Eisenring, Vanessa Eisenring (2) und Jasmin Flammer klar mit 4:0 für sich entscheiden. Den Sieg bezahlten sie mit mehreren angeschlagenen Spielerinnen und einer Verletzung von Noemi Eisenring aber teuer.


Viel Mühe im zweiten Spiel
Weil sich Herisau aus der Meisterschaft zurückzog, hatten die Wilerinnen zwei Wochen Zeit, sich vom harten Kampf in Münchwilen zu erholen, ehe sie zum FC Uzwil reisen mussten. An einem warmen Sonntagnachmittag bekundeten die Gäste Mühe mit dem aufsässigen Spiel der Uzwilerinnen. Zwar ging Wil durch Fabienne Hug auf Pass von Vanessa Eisenring in der 40. Minute in Führung, allerdings kassierten sie noch vor der Pause den Ausgleich. Und es kam noch dicker für die Gäste: Ein missglückter Rückpass konnte eine Uzwiler Stürmerin abfangen und zum 1:2 aus Sicht der Wilerinnen einschieben. In der Folge versuchten die Äbtestädterinnen, das Spiel wieder auszugleichen. Sie kamen zu einigen guten Chancen, liessen aber zu viele davon liegen, bis es erneut Fabienne Hug war, die auf einen Querschläger das verdiente 2:2 erzielen konnte. Noch waren 25 Minuten zu spielen und Wil wollte den Sieg. Und ihre Bemühungen sollten belohnt werden. In der 80. Minute setzte sich Captain Vanessa Eisenring nach Pass von Chantal Wüthrich gegen drei Verteidigerinnen durch und erzielte das 3:2-Siegtor. Kurz vor Schluss war es dann Torfrau Michelle Gimmi, die den Wiler Sieg mit einer Glanzparade nach einem schnellen Konter festhielt.


Kantersieg gegen Schwanden
Gegen den FC Schwanden ging es für Wil darum, den guten Saisonstart zu bestätigen und sich für die anstehenden Spitzenspiele gegen Gossau und Eschlikon warmzuschiessen. Von Beginn weg dominierten die Wilerinnen das Spiel. Das änderte sich in den 90 Minuten nie wirklich. Jasmin Flammer eröffnete den Torreigen nach einer Viertelstunde per Elfmeter. Fabienne Hug war im Strafraum unsanft gestoppt worden. Nach einem schnellen Spielzug und mit der ersten Chance glich Schwanden nur drei Minuten danach aus. Wil tat sich vor allem im Spiel nach vorne schwer, oftmals spielten sie zu umständlich oder die Abstimmung passte nicht. Wieder liessen sie viele Chancen aus. Trotzdem erhöhte Fabienne Hug in der 30. Minute, auf Pass von Svenja Vogel, und der 39. Minute, nach Ablage von Chantal Wüthrich, auf 3:1.  In Halbzeit zwei stand die Hintermannschaft solide. Gutes Stellungsspiel von defensivem Mittelfeld und Abwehr machten viele Angriffe bereits in der Auslösung zu Nichte. Jasmin Flammer war es, die mit einem Fernschuss in der 65. Minute zum entscheidenden 4:1 einnetzte. Bis zum Schlusspfiff erhöhten die Wilerinnen durch zwei weitere Tore von Fabienne Hug auf  6:1.

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